Ingrid Bergmann, Marie-Luise Kaschnitz, Petra Reski, Elisabeth Vigée-Le Brun, Hanns-Josef Ortheil, Stefan Ulrich, Roberto Saviano, Giovanni di Lorenzo, John Steinbeck, Alain de Botton, Goethe …
Sich literarisch mit Italien zu beschäftigen ist überwältigend. Ich habe mir aus den vielen vielen Italien-Büchern einige herausgesucht, die mich vor der und durch die Reise begleiten werden: Zu Frauen, der Politik, der Geschichte, der Mafia, aber – ganz wichtig – auch Bücher, die die Leichtigkeit Italiens und das so schwer zu beschreibende Lebensgefühl einfangen wollen.
Die Themen-Vielfalt der Bücher ist bereits eine Vorausschau auf die Reise und auf Italien: Das Schöne und das Nicht-so-schöne, die Leichtigkeit und die Schwere, das Lachen und das Weinen, das Meer und die Stadt – alles gehört dazu und liegt oft so nah beieinander.
Italien einfangen zu wollen, ist ein großes Vorhaben und ich weiß schon jetzt, dass es nur meinen Blick darauf geben wird, meine Perspektive wird mich und die Leser*innen durch meine Reise begleiten, denn es gibt nicht „ein Italien“ sondern nur die Momentaufnahme der eigenen Wahrnehmung.
Ich könnte vor der Reise noch so viel lesen, so viele kluge, interessante und spannende Bücher sind bereits über Italien und seine Menschen geschrieben worden. Viele Bücher allerdings aus der männlichen Sicht. Meine Sicht soll weiblicher geprägt sein und ich bin schon jetzt sehr gespannt, auf das, was ich erleben werde, lernen werde, verstehen darf, was kommt.
Heute zitiere ich Goethe, der Klassiker unter den Italien-Reisenden, und gehe los mit dem Gedanken:
„Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.“


